Aktuelle Themen der Philipp F. Reemtsma Stiftung

In der folgenden Übersicht nennen wir Ihnen einige aktuelle Themen mit hilfreichen und interessanten Informationen, die bei Ihrer Auswahl und Beurteilung eines Pflegeheims von Nutzen sein können.

"Es ist nicht immer leicht, einen Elternteil aus dem häuslichen Umfeld in eine Pflegeeinrichtung zu geben, aber die Philipp F. Reemtsma Stiftung war wie ein Sechser im Lotto. Die Herzlichkeit der Angestellten sowie die Sauberkeit und die familiäre Atmosphäre dieser Einrichtung hatten mich von Anfang an überzeugt. Es gibt kein Essen auf Rädern....nein.... hier wird noch selbst gekocht und für das leibliche Wohl der Bewohner gesorgt. Mein ganz besonderer Dank geht an die Pflegekräfte des Wonhbereichs 5. Sie haben meinem Vater mit ihrer liebevollen Herzlichkeit die letzten Lebenswochen so schön wie möglich gemacht und ihm jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Persönliche Gespräche oder aber telefonische Informationen mit mir als seine Tochter waren immer möglich. Es ist nicht selbstverständlich bei diesem schweren Job, den Angehörigen immer noch ein Lächeln oder offenes Ohr zu schenken. Die liebevolle Herrichtung meines Vaters und seines Zimmers nach seinem Ableben haben mich sehr berührt. Ich möchte mich auf diesem Wege ganz herzlich bei ALLEN bedanken, die meinen Vater auf dem letzten Lebensweg so liebevoll unterstützt haben....Danke Danke Danke!!!!! Ganz liebe herzliche Grüße A.S."

Erstmals erhalten ab kommenden Jahr alle Pflegedürftigen gleichberechtigt  Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherungsreform - egal ob sie von körperlichen, psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen betroffen sind.

Anstelle der bisherigen drei Pflegestufen gibt es künftig fünf Pflegegrade. Der jeweilige Grad wird auf der Grundlage eines neuen Begutachtungsverfahrens ermittelt. Der Hilfsbedarf, den jemand hat, wird künftig nicht mehr nach Minuten gemessen. Das Maß für die  Einschätzung von Pflegebedürftigkeit soll künftig der Grad der Selbständigkeit eines Menschen sein - also wie selbständig er ohne Hilfe und Unterstützung von anderen sein Leben führen kann. Hierfür gibt ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung seine Einschätzung ab.

Sechs Bereiche (Module) spielen beim Begutachtungsverfahren eine Rolle: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen sowie Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte. Für jeden werden abhängig  vom Ausmaß  der Beeinträchtigungen  Punkte vergeben. Sie werden am Ende gewichtet und addiert. Von der Gesamtpunktezahl hängt es ab, in welchen Pflegegrad ein Betroffener eingestuft wird. Bei der bisherigen Einstufung in Pflegestufen war nur der verrichtungsbezogene Hilfebedarf bei Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftlicher Versorgung berücksichtigt worden.

Nach dem neuen System mit Pflegegraden werden zunächst nur die Menschen begutachtet, die erst ab Januar 2017 einen Pflegegrad beantragen. Diejenigen, die bereits eine Pflegestufe haben, haben sozusagen einen Bestandsschutz. Von sich aus müssen sie nichts unternehmen. Alle Versicherte, die am 31.12.2016 bereits Leistungen der Pflegeversicherung beziehen, werden am 01.01.2017 ohne neue Antragstellung und ohne erneute Begutachtung aus den bisherigen Pflegestufen in die neuen Pflegegrade übergeleitet.

Grundsätzlich gilt: Pflegebedürftigte mit ausschließlich körperlichen Beeinträchtigungen erhalten anstelle der bisherigen Pflegestufe den nächsthöheren Pflegegrad. Pflegebedürftigte mit eingeschränkter Alltagskompetenz machen einen zweistufigen Sprung, von z.B. Pflegestufe 1 in Pflegegrad 3.

Im stationären Bereich wird ab Januar 2017 ein einrichtungseinheitlicher Eigenbetrag eingeführt. Innerhalb der gleichen Einrichtung sollen die Eigenanteile aller Bewohner ab Pflegegrad 2 gleich hoch sein. Erhöht sich die Hilfebedürftigkeit und führt zu einem höheren Pflegegrad, wird wird der Eigenanteil nicht mehr wie bisher angehoben.

Die Pflegeklassen werden bis Dezember 2016 alle Pflegebedürftigten in einem Bescheid verbindlich über den künftigen Pflegegrad und die künftigen Leistungen informieren.

Das zweite Pflegestärkungsgesetz, das am 01.01.2016 in Kraft getreten ist (allerdins ohne leistungsgerechte Umsetzung), wird zum 01.01.2017 vollständig umgesetzt. Zu diesem Termin wird der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt. Ab dann gibt es statt drei Pflegestufen fünf Pflegegrade. Das entscheidende Kriterium ist nicht der individuelle Bedarf, sondern der Grad der Selbständigkeit, der in sechs Bereichen erhoben wird. Auf Grundlage der dabei ermittelten Gesamtpunktwerte werden die Versicherten dann einem von fünf Pflegegraden zugeordnet.

Alle Pflegedürftigen, die vor dem 31.12.2016 eingestuft sind, werden automatisch übergeleitet. Es gibt also keine Neubegutachtung. Pflegebedürftige ohne eingeschränkte Alltagskompetenz erhalten einen einfachen Stufensprung (z.B. von Pflegestufe I in Pflegegrad 2). Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz machen einen doppelten Stufensprung (z.B. von Pflegestufe II in Pflegegrad 4).

Es gibt einen Bestandsschutz für die Versicherten, die am 31.12.2016 nach den bisherigen Regelungen Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten haben. Der Bestandsschutz gilt auch für die Höhe der Zuzahlung bei Heimbewohnern.

Die Pflegesätze für die stationären Einrichtungen gelten bis zum 31.12.2016 weiter. Die Umstellung der Pflegesätze von Pflegestufen auf Pflegegrade erfolgt in Hamburg anhand von einer Überleitungsformel. Es besteht allerdings für die Einrichtung die Möglichkeit, in 2016 in Einzelverhandlungen zu gehen. Da die Vereinbarungen über die neuen Pflegeentgelte noch nicht vorliegen, kann die Einrichtung bislang nicht beurteilen, ob Einzelverhandlungen sinnvoll sind.

In den Pflegeheimen wird es einen einrichtungseinheitlichen Eigenanteil für alle Bewohner geben. Ein Bewohner mit Pflegegrad 5 muss also nicht mehr aus eigenen Mitteln zuzahlen als ein Bewohner mit Pflegegrad 2.

Wir sind mit den Kostenträgern (Pflegekassen und Sozialhilfeträger)in Verhandlung getreten, um die Heimentgelte aufgrund von Kostensteigerungen (Personal, Lebensmittel und Fremdleistungen) zum 01.03.2016 anzuheben.

Wir sind für Sie da

Wenn Sie oder Ihr Angehöriger bei uns einziehen möchten, rufen Sie uns unter der Telefonnummer 040 81905-0 an. Lassen Sie uns einen Beratungstermin abstimmen, an dem wir Sie in aller Ruhe über die Voraussetzungen und Rahmenverträge für einen Pflegeplatz bei uns informieren. Für eine Besichtigung unseres Pflegeheims benötigen Sie keinen Termin, schauen Sie einfach mal herein und melden Sie sich am Empfang, wir führen Sie gern durch unser Haus!

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